Die Holz Glättekellen und deren Entwicklung entstand nicht im Büro oder in einer Werkstattplanung – sondern direkt aus der Praxis.

Hannes, der Erfinder des Werkzeugs, kam während einer Weiterbildung im Bereich Denkmalpflege und Restaurierung historischer Gebäude erstmals auf die Idee.

In dieser Ausbildung arbeitete er intensiv mit Kalkputzen, wie sie im Denkmalschutz häufig verwendet werden. Dabei fiel ihm auf, dass mit den üblichen Metall-Glättkellen zwar saubere Oberflächen entstehen, diese jedoch oft zu glatt wirken und nicht immer dem historischen Erscheinungsbild alter Gebäude entsprechen.

„Beim Abziehen mit der Metallkelle entsteht eine sehr feine Struktur. In der Weiterbildung haben wir darüber gesprochen, wie solche Oberflächen früher gemacht wurden. Damals hat man oft einfach Holzlatten verwendet, um diese Struktur zu erzeugen.“

Gemeinsam mit anderen Teilnehmern wurde schnell klar, dass die traditionelle Bearbeitung mit Holz tatsächlich eine andere, natürlichere Oberfläche erzeugt. Doch eine einfache Dachlatte als Werkzeug zu verwenden, war für Hannes keine wirkliche Lösung.

„Mit einer Dachlatte zu arbeiten war für mich einfach zu umständlich. Da habe ich mir gedacht: Das muss doch besser gehen.“

Vom Gedanken zur Entwicklung

Hier kam Hannes’ handwerklicher Hintergrund ins Spiel. Als gelernter Schreiner kennt er sich bestens mit Holz, Materialien und Konstruktionen aus. Gleichzeitig absolvierte er später eine zweite Ausbildung als Maurer im Familienbetrieb und kennt daher auch die Anforderungen auf der Baustelle.

Diese Kombination aus Holzhandwerk und Baupraxis brachte ihn auf die Idee, die Holz Glättekellen gezielt zu entwickeln.

Vor rund zwei Jahren begann Hannes damit, verschiedene Varianten zu testen und zu optimieren. Dabei beschäftigte ihn eine ganze Reihe von Fragen:

  • Welches Holz eignet sich am besten für eine Glättkelle?

  • Mit welchem Leim lässt sich eine dauerhafte Verbindung herstellen?

  • Wie robust und langlebig ist das Werkzeug im täglichen Baustelleneinsatz?

  • Welche Form und Oberfläche liefern die besten Ergebnisse im Putz?

Durch zahlreiche Tests entwickelte sich Schritt für Schritt ein Werkzeug, das sowohl ergonomisch als auch funktional ist und speziell für die Arbeit mit Kalkputzen geeignet ist.

Warum Holz beim Kalkputz Vorteile hat

Der entscheidende Unterschied zur klassischen Metallkelle liegt im Materialverhalten.

Metallkellen verdichten den Putz stark und ziehen das Bindemittel nach vorne, wodurch eine sehr glatte Oberfläche entsteht. Für moderne Putze ist das oft gewünscht – bei Kalkputzen im Denkmalschutz jedoch nicht immer.

Holz verhält sich anders. Es nimmt einen Teil der Feuchtigkeit auf und gibt sie teilweise wieder ab.

Dadurch entsteht ein wichtiger Effekt bei der Verarbeitung von Kalkputz:

  • Das Holz schwämmt Feuchtigkeit wieder leicht in den Putz zurück

  • Die Trocknung verläuft langsamer und gleichmäßiger

  • Die Oberfläche bleibt offener und natürlicher

Natürlich muss Kalkputz weiterhin mit Wasser nachgenebelt werden, doch die Holz-Glättkelle unterstützt diesen Prozess zusätzlich.

Natürlichere Strukturen für historische Oberflächen

Ein weiterer Vorteil zeigt sich direkt im Oberflächenbild. Je nach Putz und Anwendung kann mit der Holz-Glättkelle gleichzeitig verputzt und leicht gekratzt werden.

Dadurch entstehen lebendige und rustikale Strukturen, wie sie bei historischen Gebäuden typisch sind.

„Mit den Holz-Glättekellen bekommt man viel einfacher diese rustikale Struktur. Mit einer Metallkelle würde man genau das Gegenteil erreichen – sie zieht das Bindemittel nach vorne und macht die Oberfläche zu glatt.“

Ein Werkzeug für Denkmalschutz und Sanierung

Die Holz-Glättkelle wurde deshalb gezielt für Arbeiten entwickelt, bei denen authentische Oberflächen und traditionelle Verarbeitungstechniken gefragt sind. Besonders geeignet ist sie für:

  • Sanierungen historischer Gebäude

  • Arbeiten im Denkmalschutz

  • Kalkputze und mineralische Putze

  • rustikale oder traditionelle Oberflächenstrukturen

Was als Beobachtung während einer Weiterbildung begann, entwickelte sich so zu einem Werkzeug, das traditionelles Handwerk mit moderner Produktentwicklung verbindet – entwickelt von jemandem, der beide Welten kennt.

Hannes G, Schreiner und Maurer, hat damit ein Werkzeug geschaffen, das genau dort ansetzt, wo Praxis und Erfahrung aufeinandertreffen: direkt auf der Baustelle.

Spachtel aus Holz

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Abziehlatte aus Holz

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Ob Fixieren, Abdichten oder Schützen – Klebebänder sind echte Alleskönner.

Wir zeigen, worauf es wirklich ankommt.

In kaum einem anderen Bereich trifft Vielseitigkeit so sehr auf Alltagstauglichkeit wie bei Klebebändern. Was auf den ersten Blick banal erscheint, ist in Wahrheit ein hochspezialisiertes Werkzeug – vorausgesetzt, man wählt das richtige Produkt. In diesem Beitrag stellen wir die gängigsten Arten von Klebebändern vor, geben Tipps zur Auswahl und zeigen konkrete Anwendungen.

 

1. Die Vielfalt der Klebebänder:

Von Gewebeband über Malerband bis hin zu doppelseitigen Klebebändern – jedes Band hat seinen Zweck:

  • Gewebeband: für Reparaturen, Befestigungen und raue Untergründe.
  • Malerband: für saubere Farbkanten und empfindliche Oberflächen.
  • Doppelseitiges Klebeband: ideal für unsichtbare Befestigungen.
  • Abdeckbänder: zum Schutz bei Lackier- oder Reinigungsarbeiten.

 

2. Worauf kommt es an?

  • Klebkraft: Starke Haftung ist nicht immer besser. Bei empfindlichen Flächen lieber auf mittlere oder abziehbare Varianten setzen.
  • Untergrund: Rau oder glatt? Staubig oder fettfrei? Die Wahl des richtigen Bandes beginnt mit der Oberfläche.
  • Temperatur & Wetter: UV-beständige oder wetterfeste Bänder für den Außeneinsatz.

 

3. Anwendungen, die überraschen:

  • Kabel temporär fixieren
  • Verpacken ohne Rückstände
  • Teppichböden verlegen
  • Abdichtungen im Sanitärbereich

 

Fazit:

Ein Klebeband ist mehr als nur eine Rolle am Regal. Wer das passende Produkt auswählt, spart Zeit, Nerven und erzielt professionelle Ergebnisse. In unserem Sortiment finden Sie für jede Herausforderung die optimale Lösung.

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